Pulsierende Magnetfeldtherapie
Orthopädische Praxis Hörster in Oldenburg

Thorsten Hörster

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Knorpelschutz, Akupunktur, Kinesio-Taping, Hydrojet-Behandlung und weitere.

Alexanderstrasse 293

26127 Oldenburg

Öffnungszeiten

Montag

7.45 - 11.30

15.00 - 17.00

Dienstag

7.45 - 11.30

15.00 - 17.00

Mittwoch

7.45 - 11.30


Donnerstag

7.45 - 11.30

15.00 - 17.00

Freitag

7.45 - 11.30


Pulsierende Magnetfeldtherapie:

 

Das betroffene Gelenk wird in einer Luftspule gelagert, die ein elektromagnetisches Feld erzeugt. Dabei soll die Übermittlung pulsierender Signale mit biologischer Frequenz eine Autoregeneration von Knorpel und Bindegewebe bewirken.

 

Diese eingesetzte Therapie verbessert die Stoffwechseleigenschaften und Abwehrkräfte in Gelenken. Die Behandlung kommt insbesondere bei Arthrose als auch bei rheumatischen Erkrankungen zum Einsatz.

Das Verfahren verdankt den Namen der Tatsache, dass mit Hilfe eines speziellen biologischen Musters Signale pulsierend an das kranke Gelenk übermittelt werden.

 

Zwischen den Zellen bauen sich dadurch elektrische Ströme auf und der gestörte Informationsaustausch zwischen ihnen wird wieder hergestellt. Gesunde Zellen werden so gestärkt und kranke Zellen erholen sich und können danach wieder normal arbeiten.

 

Die Pulsierende Magnetfeld-Therapie wird an mehreren aufeinander folgenden Tagen durchgeführt.

 

 

 Auf der Liege werden Wirbelsäule (Halswirbelsäule (HWS), Brustwirbelsäule (BWS) und Lendenwirbelsäule (LWS), Schulter, Hüfte behandelt.

Im Kniegerät wird das Knie und in der variablen Spule werden Ellenbogen, Hand und Fuß therapiert.

 

Aus Gründen der Vorsicht werden nachfolgende Patienten nicht mit der pulsierenden Magnetfeldtherapie behandelt:

 

    Schwangere

    Herzschrittmacherpatienten: keine Behandlung von HWS, BWS, LWS und Schulter

    Tumorpatienten im Ausbreitungsgebiet, wenn die Erkrankung weniger als 5 Jahre zurückliegt

    Patienten mit bakteriell entzündlichen Gelenkerkrankungen

 

Eine Behandlungsserie umfasst 10 Behandlungen von jeweils 30 Minuten, die an aufeinander folgenden Werktagen durchzuführen sind. Die Behandlung wird in der Regel nur durch ein Wochenende unterbrochen.

 

Während der Behandlung spüren manche Patienten ein leichtes Kribbeln oder Wärmegefühl. Gelegentlich kann in der Anfangsphase eine Änderung oder Verstärkung der Schmerzsymptomatik auftreten. Dies ist nur vorübergehend und wird als positive Reaktion des Gewebes auf die gewertet.

 

Indikationen (Anwendungsgebiete):

 

Degenerative Erkrankungen (Verschleißerkrankungen)

 

- Arthrosen der großen – z. B. Gonarthrose/Kniegelenkarthrosen und kleinen Gelenke (z. B. Spondylarthrosen/Arthrosen der kleinen Wirbelgelenke)

- Tendopathien/Insertionstendopathien (Sehnenbeschwerden) – z. B. Epicondylitis radialis humeri/Tennisellenbogen

- Lumbalgien (Rückenschmerzen) – z. B. wg. Bandscheibenschäden, z. B. Bandscheibenvorwölbung

 Discopathien – z. B. lumbale Discusprotrusion

- Chondromalazie (Knorpelerweichung)

 

Traumatisch bedingte Verletzungen – unfallbedingte Verletzungen gelenkbeteiligter Strukturen

 

Auch nach Operation zur Unterstützung des Heilungsverlaufes und zur besseren und schnelleren Funktionsrückgewinnung

 

- Bandläsionen – z. B. Außenbandverletzung des Kniegelenkes

- Bandrupturen – Bandverletzungen, Bandabriss, Meniskusschäden – z. B. Meniskuseinriss

- Frakturschäden – z. B. Knorpelschäden, Pseudoarthrose/falsches Gelenk

- Weichteilverletzungen – z. B. Schleudertrauma

 

Entzündliche Arthropathien – keine Behandlung der Grundkrankheit, sondern zur Schmerzlinderung und Verbesserung der Funktion

 

- Rheumatische Gelenkerkrankungen – z. B. Morbus Bechterew, chronische Polyarthritis

- Metabolische (stoffwechselbedingte) Gelenkschäden – z. B. Gicht

 

Deformitäten am Bewegungsapparat – keine Behandlung der Grundkrankheit, sondern zur Schmerzlinderung und Verbesserung der Funktion

 

- Wirbelsäule – z. B. Skoliose

- Fuß – z. B. Hallux valgus, Spreizfußbeschwerden, Klumpfußbeschwerden

 

Gelenkchondromatosen

 

Osteochondrosen – Verknöcherungsvorgangsstörungen

 

- Perthes-Erkrankung – idiopathische kindliche Hüftkopfnekrose

- Osteochondrosis dissecans

 

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten der pulsierenden Magnetfeld-Therapie nicht. Bei Privatkassen ist in Einzelfällen eine Übernahme der Kosten ggf. möglich. Ein Kostenvoranschlag kann erfolgen.

 

Trotz durchgeführter Studien ist aus juristischen Gründen ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass, obwohl einige Experten, die jedoch nur eine Mindermeinung darstellen, von dieser Methode überzeugt sein sollen, keinerlei zweifelsfreier wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit dieser Methode bestand und besteht.

 

T.Hörster  Orthopäde  Oldenburg